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Osterbrief 2010
Ostern 2010
54 % der Bundesbürger wollen die Verlängerung der Laufzeit der Kernkraftwerke bis 2021,wie eine jüngste Umfrage uns glauben machen will.
Es scheinen einige immer noch nicht verstanden zu haben, dass es nicht mal ein Endlager für Atommüll gibt, das sogar bereits ein bestehendes Zwischenlager in Assen, auch aufgrund unsachgemäßer Lagerhaltung,vollständig geräumt werden muss.
Atomenergie mag vielleicht die billigste Energiequelle sein, sie ist aber vor allem immer noch die gefährlichste aller Alternativen.
Für die Versuche dem Iran die Entwicklung der Atomenergie zu versagen, erntet die westliche Welt nur Hohn und Spott.
Die ach so gefährlichen Sauerlandterroristen, die ein Jahr unter Bobachtung standen, sind Dank unserer aufmerksamen Polizei erst mal bis zu 12 Jahre hinter Gittern.
Bin Laden ist auch vor Ostern immer noch nicht aufgetaucht,dafür wird jetzt "Jihad Jane" in den USA der Prozess gemacht.
Uns kann aber ohnehin nichts passieren, da unsere Regierung zumindest lebensmitteltechnisch vorgesorgt hat:
24.000 to Erbsen, 125.000 to Hafer, 340.000 to Weizen, 69.000 to Reis und 23.000 to Linsen hat unsere fürsorgende Bundesregierung seit 1965 für den Fall der Fälle extra eingelagert .
In Verbindung mit den 10 Liter Trinkwasser, die jeder Bürger aus dem „Ernährungssicherstellungsgesetz“ privat zu bevorraten hat, haben wir wenigstens unser wahrscheinlich im Grundgesetz festgeschriebenes Recht auf eine letzte Erbsensuppe nicht
verwirkt.
Praktisch ist der Tip, aus demselben Gesetzestext:
„Denken Sie bitte an die geschmacklichen Vorlieben Ihrer Familienmitglieder.
Dann sind Sie für alle Eventualitäten bestens gerüstet“….
Das heißt: Für die Wurst sind wir wieder selbst verantwortlich. Muss man halt bei den Planungen berücksichtigen !
Was soll uns da im Krisenfall noch Schlimmeres passieren?
Die doch nicht so gefährliche, dafür aber umsatzträchtige Schweinegrippe Epidemie hat uns trotz aller Impfignoranten auch nicht dahingerafft.
Die Bundesregierung wollte im Herbst 2009 noch 25 Millionen Menschen impfen lassen und hat die entsprechende Menge des erforderlichen Impfstoffes geordert.
Die Kosten für die Impfstoffe dafür schätzten die Krankenkassen auf 700 Mio.€ bis 1.000 Mio €.
Und obwohl große Werbekampagnen in Form von „Schüren der Ängste“ in vielen Tageszeitungen zu lesen und im Fernsehen zu sehen waren, haben sich sogar weniger Menschen impfen lassen, als bei einer „normalen „ Grippe.
Nur etwa 10 % der geplanten Impfungen wurden durchgeführt.
Die Regierung bleibt nun auf 90 % der restlichen Impfstoffe, ca. 600 – 900 Mio. € sitzen.
Klar versucht man jetzt den Impfstoff weiterzuverkaufen, aber zu welchem Preis ?
Es geht nichts über eine perfekte Planung!
Vielleicht kann man ja auch die Impfstoffe zu den Erbsen packen,nach dem Motto, eine Krise kommt selten allein!
Mein Tip für alle Lagerungen: Bitte immer schön auf die Verfallsdaten achten!
Dafür ist die EDV von ABC - Logistik übrigens perfekt eingerichtet...
Der lange Winter der nun vielleicht wirklich vorbei ist,belastet nun auch die, die bereits im Januar wegen der Erderwärmung Liegestühle am Nordsee Strand aufgestellt haben und sich einen guten Umsatz versprochen haben.
Aber nicht verzagen, wie wir gelernt haben; ist ja auch extreme Kälte ein Indiz für die Erderwärmung.
Gut, dass die seit Mitte des 19.Jahrhunderts existierende Klimaaufzeichnung uns ausreichende Auskunft über den Klimawandel auf der seit 4,6 Mrd. Jahren existierenden Erde geben kann.
So kann uns nun auch genau aufzeigt werden, welche Katastrophe wir auslösen,
wenn der PKW mehr als 100 mg CO 2 pro km ausstößt.
Was wird uns hierfür ein schlechtes Gewissen eingeredet,wenn auf man auf der anderen Seite die Gefahr einer radioaktiven Verseuchung vollständig von sich weist.
Wenn die Bilder aus Assen auch nur annähernd die wirkliche Situation wiederspiegeln,haben wir leider bald ganz andere Probleme.
Nach wie vor aber, zeigt unsere Regierung keine ernsthaften Ansätze den Energieverbrauch an sich nachhaltig zu reduzieren und durch sinnvolle Verkehrsvermeidung die Umwelt zu schonen.
Da haben wir zur Zeit auch spannendere Themen zu diskutieren!
Darf Guido Westerwelle seinen Lebenspartner mit auf Reisen nehmen?
Darf Guido Westerwelle seinen Bruder mit auf Reisen nehmen ?
Im ersten Fall haben wir sicher nichts dagegen, Joachim Sauer,Doris Schröder Köpf oder Carla Bruni (Frau des französischen Staatspräsidenten Sarkozy)sind ja auch oft dabei gewesen.
Von daher ist das sicher auch in Ordnung.
Aber ob das z.B. in muslimischen Ländern gut ankommt ,ist bei aller Toleranz allerdings eine andere Sache.
Wenn aber im zweiten Fall der Bruder, gleichzeitig Anteilseigner der Firma „Far Eastern Fernost Beratungs- und Handels GmbH „ ist, die sich mit dem Aufbau internationaler Handelsverbindungen,die Existenz sichert,kann doch niemand glauben, das sei Zufall.
Da wird (private) Zukunft auf Kosten des Steuerzahlers geplant !
Da ist eine Grenze, meiner Meinung nach, überschritten worden. Ziemlich ungeschickt.
Ich bin mal gespannt wie diese Geschichte weitergeht.
Nun kommen wir aber doch zu einem wirklich ernsten Thema,das mich seit Jahren sehr beschäftigt.
Dürfen Hartz IV Empfänger zusätzlich Geld verdienen und wenn ja, wie?
Der Vorstoß von Hannelore Kraft ist wirklich gut, sie ist aber meiner Meinung nach in der Wahl Ihrer Berater nicht richtig aufgestellt.
Nach ihrem Vorschlag sollten Langzeitarbeitslose für gemeinnützige Arbeiten etwa in Altenheimen oder Sportvereinen eingesetzt werden. Zitat Anfang:„Wir müssen endlich ehrlich sein: Rund ein Viertel unserer Langzeitarbeitslosen wird nie mehr einen regulären Job finden“! Zitat Ende.
Das ist so ausgedrückt wirklich eine Diskriminierung.
Das kann man auch anders sagen,etwa so:
„Wir brauchen in Krankenhäusern, Altenheimen, Sportvereinen, Kindergärten, im Garten - und Landschaftsbau, Straßenbau, beim Bund, in den Städten und Gemeinden, bei der Jugendbetreuung ,in sozialen Einrichtungen,aber auch bei der Polizei oder der Bundeswehr dringend neue Arbeitskräfte.
Es sind an die 1.000.000 krisensichere Arbeitsplätze in Deutschland zu besetzen.
Ich schlage daher vor, dass wir diese Arbeitsplätze nunmehr endlich schaffen und wir sie zunächst langzeitarbeitslosen Menschen anbieten. <
Je nach Anforderung werden wir Ausbildungsprogramme für die zusätzlich erforderlichen Qualifikationen schaffen.
Diese Ausbildungsprogramme werden so gut sein, dass die freie Wirtschaft ebenfalls Interesse an diesen Arbeitnehmern bekommt.
Es wird den Arbeitnehmern dann ein normales Gehalt gezahlt, von dem sie auch leben und Ihre Familie ernähren können.
Einen großen Teil der Gelder, die bisher an die langzeitarbeitslosen Menschen gegangen sind, gehen dann an die neuen Kostenträger.
Die „Hartz IV Vergütung“ entfällt somit ,und von den neuen Arbeitnehmern werden wieder Kranken und Rentenversicherung und Lohnsteuer gezahlt.
Diese Menschen, die übrigens auch oftmals ohne eigene Verantwortung in solch eine Situation geraten, werden die Chance dann gerne annehmen, denn sie können Ihren Kindern wieder eine Perspektive bieten.
Die Menschen haben wieder Arbeit und damit ein neues soziales Umfeld,die Konsumbereitschaft wächst, und weitere Arbeitsplätze werden erforderlich.
Weg dann mit den Betreuungsplätzen für Kleinkinder unter 3 Jahren, denn die können in den wichtigsten Jahren ihres Lebens wieder innerhalb der Familie aufwachsen.
Städte und Gemeinden in Deutschland sind derzeit vielfach pleite.
Sie können die laufenden Kosten nicht mehr bezahlen, Stellen nicht mehr besetzen, Ausbildungsplätze nicht mehr anbieten.
Soziale und kulturelle Einrichtungen werden dezimiert oder geschlossen und Selbstverständlichkeiten wie ein Schulmittagessen werden ausgesetzt.
Dann wird lieber Arbeitslosengeld oder Hartz IV bezahlt? Was für ein Unsinn!!
Also, was hindert uns daran, das Sozialwesen gründlich und sofort zu reformieren?
Frau Kraft: das meine ich jetzt ganz ernsthaft, es ist ein wirklich guter Ansatz.
Aber nur mit einer qualifizierten Umsetzung, wird es diesmal einen wirklichen Ruck geben und unser Land und die Menschen in Deutschland wird es wieder nach vorne bringen.
Wir entwickeln uns doch zu einer Dienstleistungsgesellschaft,warum dann nicht gleich richtig?
Und schaffen damit gleichzeitig auch mehr Sicherheit und eine schönere Umwelt!
Wenn noch Geld fehlen sollte, dann wüsste ich wo z.B. 3,5 Mrd. € hätten herkommen können.
Airbus hatte im Jahr 2003, 180 Militärtransportflugzeuge zu einem Festpreis von 20 Mrd. € angeboten und dafür den Zuschlag bekommen.
Nun hat Airbus sich leider verrechnet und braucht 5,3 Mrd. € Nachschlag, sonst kann man nicht liefern und es droht der Verlust von Arbeitsplätzen.
Unsere europäischen Regierungen haben dann hart verhandelt und brauchen jetzt nur 3,5 Mrd. € nachzuzahlen! Was für ein Deal!!
Von diesen 3,5 Mrd. € jedenfalls, könnte man mindestens 140.000 Löhne für 1 Jahr bezahlen.
Von den anderen 20 Mrd. €, nochmals etwa 800.000 Löhne, ohne in die Hartz IV Kasse greifen zu müssen.
Wer braucht die Militärflugzeuge eigentlich wirklich ?
Aber wir als ABC-Logistik nehmen uns ein Beispiel daran und machen das jetzt auch so.
Der Brief ist schon folgendermassen formuliert:
Lieber ABC Kunde,
wir haben uns 2009 leider verrechnet und die gestiegenen Kosten nicht planen können, so brauchen wir dringend schlappe 1.Mio € .
Da Sie aber unser bester Kunde sind, kommen wir Ihnen entgegen und geben Ihnen darauf 30 % Rabatt.
Bitte überweisen Sie auf unten stehendes Konto bis zum Osterfest 700.000 € .
Bitte zahlen Sie ohne Verzug, da ansonsten 30 % nachgefordert werden und Verzugszinsen in Höhe von 10 % fällig werden.
Mit freundlichen Grüßen
Bei etwa 1.000 festen Kunden sind das gerade mal 700,00 € pro Kunde oder 2,80 € pro Arbeitstag.
Interessant ist derzeit auch wo die Parteien sich die Wahlspenden herholen.
Die FDP z.B. bekommt im Jahr 2008 und 2009 vier Spenden mit insgesamt 1,1 Mio. € von einer Briefkastenfirma aus Düsseldorf, die sich Substantia AG nennt.
Hinter dieser Firma soll nun die Mövenpick Gruppe stecken.
Ein Unternehmen, das z.B. sehr großes Interesse an der Senkung der MwSt Sätze auf Hotelübernachtungen hat.
Nun hat nach den Bundestagswahlen eine Gesetzesänderung die MwSt auf Hotelübernachtungen von 19 % auf 7 % reduziert.
Das heißt, unserem Finanzminister fehlen pro 100,00 € Umsatz 12,00 € Steuern.
Die Hotelgäste haben auch keinen Vorteil, da die alten Preise geblieben sind!
Im Gegenteil, die bisherigen „Komplettpreise incl. Frühstück“, werden jetzt auf jeder Rechnung aufgeschlüsselt.
Das Frühstück wird mit 19 % versteuert und somit als ausgewiesene Kosten z. B. von Geschäftsreisenden als geldwerter Vorteil bezahlt.
Der Gewinn von 12 % netto verbleibt beim Hotelier, für „Investitionen“!
Da werden 1,1 Mio € wieder mal zu Peanuts!
Ich finde übrigens nicht, dass Hotelübernachtungen in Deutschland vorher zu preiswert waren!
Die Spendenpraxis ist heute zwar keine Geheimniss, aber wird das Verhalten der Spender und der Spendenempfänger damit besser als früher?
Als Waffenlobbyist Schreiber noch Konten in der Schweiz, Liechtenstein oder sonstwo zur Finanzierung bestimmter Parteien unterhielt, war das alles anrüchig und strafbar, weil er selbst Vorteile aus den Spenden zog.
Und was ist heute fast 20 Jahre später anders?
Grundsätzlich habe ich nichts gegen Spenden an Vereine oder Parteien!
Ich unterstütze ja auch ein Altenheim in Wuppertal mit regelmäßigen Spenden!
Wer meine Briefe regelmäßig liest, findet immer wieder Anmerkungen zum Thema Deutsche Bahn AG.
Welche Möglichkeiten das Unternehmen in Deutschland hat, kann nun jeder an der vor wenigen Tagen veröffentlichte „interne Streichliste“ selbst bewerten.
Bei derzeitiger Finanzplanung "bis 2025 nicht realisierbar":
Ausbaustrecke (ABS)/Neubaustrecke (NBS) Hamburg/Bremen - Hannover (Y-Trasse)
NBS Feste Fehmarnbelt-Querung (Anbindung in Schleswig-Holstein)
ABS Düsseldorf - Duisburg (RRX) und ABS Münster - Lünen
ABS/NBS Hanau - Fulda/Würzburg
ABS Ulm - Friedrichshafen - Lindau (Elektrifizierung)
ABS Roermond / Grenze Niederlande - Mönchengladbach - Rheydt (Eiserner Rhein)
Knoten Berlin: Nordkreuz - Karow (zweite Baustufe)
ZBA Oberhausen - Osterfeld (zweite Baustufe)
ABS München - Mühldorf - Freilassing
ABS Hagen - Gießen (Anpassung an Neigetechnik)
ABS München - Lindau - Grenze Österreich (Elektrifizierung)
ABS Luxemburg - Trier - Koblenz (zweite Baustufe)
Falls der Verkehrsetat drastisch gekürzt wird, stehen laut Papier auch 29 Projekte des Bedarfsplans "zur Disposition". Darunter:
ABS/NBS Basel - Karlsruhe (wichtigste Gütertrasse, viergleisiger Ausbau)
ABS Emmerich - Oberhausen (Anschluss an holländische Betuwe-Güterlinie)
Nürnberg - Erfurt (Verkehrsprojekt Deutsche Einheit)
NBS Rhein/Main - Rhein/Neckar
ABS Mainz - Mannheim (Nordkopf Mainz)
ABS Köln - Aachen
Knoten Frankfurt (zweite Baustufe)
Knoten Mannheim (Spurplan/Bahnsteig F)
ABS Stuttgart - Singen - Grenze (Gäubahn)
Mit der schier unglaublichen Liste, werden Straßenverkehr und die Schadstoff Emmissionen in jeder Form immer weiter zunehmen.
Die Menschen haben weiter keinen Anreiz auf den ÖPNV umzusteigen.
Und bei den Einschnitten, wird das Geld auch weiter fehlen, für erforderliche Investitionen in Sicherheit, Technik und Schiene .
Da hat man schon sehr auf die Trennung zwischen Technik und Schiene gesetzt um zwei Jahre später festzustellen, dass alle schönen Pläne, die sicher in monatelangen Arbeitskreisen erarbeitet wurden,in die Mülltonne gehören.
Hauptsache wir haben einen schönen Bahnhof in Berlin, und vielleicht auch bald einen ebenso schönen Bahnhof im strategisch wichtigen Stuttgart.
Wenigstens kann man in jedem schönen Bahnhof mittlerweile auch schöne Ostereier kaufen.
Frohe Ostern!
Ostern 2010 Holger te Heesen
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ABC-Logistik München GmbH
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